Eine kleine Einleitung

Um mit POV-Ray ein virtuelles Bild zu erzeugen, muss man dem Programm mitteilen, welche geometrischen Körper auf dem Bild zu sehen sein sollen. Durch geschicktes Kombinieren vieler geometrischer Körper lassen sich sehr realistische Bilder erzeugen, die sich manchmal kaum von einer Fotografie unterscheiden lassen, wie man auf der Internetseite http://hof.povray.org bestaunen kann. Durch die Aneinanderreihung mehrerer Bilder können auch Videos erstellt werden. Hinzu ist noch ein weiteres Programm notwendig, dass im letzten Kapitel vorgestellt wird.

Wo bekommt man POV-Ray?

POV-Ray kann vollkommen kostenlos bezogen werden unter http://www.povray.org/download/

Ein kleiner Einblick ins Programm

Die Programmoberfläche von POV-Ray ähnelt einem Textverarbeitungsprogramm. In dem weißen Feld gibst du die Bildbeschreibung ein, während du mit dem grünen Button "Run" das Programm aufforderst, das Bild gemäß der Beschreibung zu erstellen. Die Erstellung eines digitalen Bildes aus einer Bildbeschreibung bezeichnet man übrigens auch als "Rendern".

Die Programmoberfläche von POV-Ray

Sobald POV-Ray ein Bild für dich erstellt hat, legt es eine Kopie des Bildes als Bitmap in einem Ordner ab.

Einmal angenommen, man möchte ein Bild erzeugen auf dem eine rote Kugel (sonst nichts) zu sehen ist, würde die Anweisung für das Programm so lauten:

sphere {
<0, 1, 0>
0.5
pigment {color Red}
}

Das Ergebnis sieht dann etwa so aus:

Eine rote Kugel vor schwarzem Hintergrund

Diese Beschreibung ist folgendermaßen zu verstehen:

Dem Programm wird mitgeteil, dass es eine Kugel darstellen soll ("sphere" heißt Kugel.). Sie hat die Koordinaten X = 0, Y = 1 und Z = 0, einen Radius von 0.5 und eine rote Farbe.

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