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Alternativen

Wenn es darum geht, interaktive 3D-Animationen zu erstellen, die mit einen Internetbrowser angezeigt werden können, gibt eine Reihe von Konkurrenzformaten zu X3D.

Hier ist zunächst das Format Flash zu nennen, das 3D-Funktionalitäten unter Zuhilfenahme eines Frameworks wie Papervision oder Sandy bietet. Zur Anzeige dieser Dateien genügt der einfache Flash-Player. Mit Papervision ist es auch möglich, Collada-Dateien zu importieren. Hier einmal ein Screenshot von einem 3D-Modell, dass mit Papervision und Collada dargestellt wurde:

3D-Modell mit Papervision

Zum Format Papervision finden Sie ebenfalls ein Tutorial.

Das Format Collada ist ein wichtiges Austauschformat zwischen unterschiedlichen 3D-Programmen. Das Format Collada ist im Gegensatz zu X3D ein rein technisches Format, dessen Quellcode nicht manuell bearbeitet wird. 3D-Flash-Dateien sind in Ihrer Komplexität aber stark begrenzt, weil es sich nicht um eine native Flash-Technologie handelt.

Eine weitere Möglichkeit bietet das 3D-PDF-Format (Beispiel siehe: http://www.acrobat3d.de). Zur Anzeige einer 3D-PDF-Datei genügt ein einfacher Acrobat Reader (ab Version 7). Dies ist neben Flash das einzige mir bekannte Format, mit dem es möglich ist, auch den einfachen Browsernutzer zu erreichen.

3D-PDF-Dateien suchen den Anschluss an die professionellen 3D-Werzeuge nicht über das Collada-Format wie die bei Papervision geschieht, sondern über das sog. U3D-Format, das stärker im Gebiet der CAD-Technologie beheimatet ist. Das U3D-Format ist wie auch das Collada-Format nicht für die manuelle Bearbeitung bestimmt.

Die 3D-Modelle im 3D-PDF-Format können eine große Komplexität erreichen und verfügen oft auch über eine ungewönlich gute grafische Qualität.

Auch Java-Applets können 3D-Szenen enthalten, wenn mir solche Anwendungen auch im Internet noch kaum bekannt sind. Beim Schreiben solche Programme verwendet man für gewönlich die Zusatzbibliothek Java3D.

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